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Besucher seit dem 08.12.2011

 

 Braker Ruder- und Segelverein e.V.


gegr. 1919 

Mitgl. im Deutschen Segler Verband, Deutschen Kanu Verband u. Landessportbund Niedersachsen

 


Jugendabteilung des BRSV


 

 


Kindergruppe von 6-14 Jahren

 

Steffi Engelke und die Übunsleiter Johann Stoll/ Max Engelke, bieten jeden Donnerstag (ausgenommen Feiertage) interessierten Jugendlichen und Kindern von 6-14 Jahren Optisegeln an. Vorrausetzung ist sicheres Schwimmen, Wechselkleidung, Gummistiefel und idealerweise ein Neoprenanzug(Shorty)

 

Das Training für die Opti´s startet um 16:00-17:30h

 

Infos zum Opti

Mit 2,3 m Länge und  1,13  m Breite ist er das wichtigste Boot auf der Welt, denn seit dem Design 1947 lernten und lernen Generationen von Kindern auf dem Optimist das Segeln. Er  ist ein ideales Segelboot für Anfänger ab einem Alter von  6 Jahren und  ein One Design Regattaboot.

Nach Angaben der Deutschen Optimisten Dinghy Vereinigung Deutschland gibt es weltweit ca. 500.000 Optimisten. Es ist die schnellst wachsende Bootsklasse des Welt.

 

Was zeichnet den “Opti“, wie er liebevoll genannt wird, aus: 

1. Er ist sicher. Kinder können hier ohne Angst und ohne Gefahr das Segeln lernen. Sie sitzen einzeln oder auch zu zweit auf dem geraden Boden, beschützt vom hohen Süllbord.

2. Er ist stabil. Durch die Rumpfform und das kleine Segel ist der Opti schwer zu kentern.

3. Er ist einfach zu handhaben. Ein kleines Segel, eine Schot, Schwert und Pinne - das ist auch für Anfänger übersichtlich genug, um sich auf das Segeln selbst,  die Windrichtung, die Windstärke und die Wellen zu konzentrieren.Gleichzeitig bietet er aber auch genügend Trimmmöglichkeiten für den Fortgeschrittenen, um sein Können unter Beweis zu stellen.

4. Er fördert die Selbstständigkeit der Kinder. Sie können ihren Opti alleine auftakeln, ins Wasser lassen, segeln und wieder zurück in den Hafen kommen.

5. Er fördert das Selbstvertrauen Ihres Kindes, denn schon früh lernt es, Herausforderungen anzunehmen und eigene Entscheidungen zu treffen. Durch die unmittelbare Reaktion des Schiffes erkennt  Ihr Kind sofort die Konsequenz seiner Handlung. Das Reaktionsvermögen wird geschult.

6. Er fördert die Selbstdisziplin Ihres Kindes. Es übernimmt Verantwortung für sich und sein Schiff - auf See und an Land.

7. Er bietet Ihrem Kind interessante Möglichkeiten zur Entwicklung. Es gibt eine Vielzahl von Regatten. Je nach Fähigkeit oder  Alter können die Kinder an  lokalen, nationalen und internationalen Wettbewerben teilnehmen. Hier findet Ihr Kind schnell neue Freunde unter Gleichgesinnten.

8.Der Optimist ist die Geburtstätte vieler guter Segler, die sich später bei der Olympiade oder bei Seeregatten einen Namen gemacht haben. Bei der Segelolympiade in Athen waren 60 % der Teilnehmer frühere Opti-Segler.

 

 Jugendlichengruppe ab 14Jahre

 

 

Die Jugendwarte Nils Rückoldt/ Sven Salge und Helfer aus Vereinsreihen bieten jeden Donnerstag(ausgenommen Feiertage) interessieren Jugendlichen ab 14 Jahren Jugendsegeln auf der Weser an. Vorrausetzung ist Schwimmabzeichen Bronze, Wechselkleidung, Gummistiefel und idealerweise ein Neoprenanzug(Shorty)

Es wird mit der Klasse Laser und Europe als 1-Mann Boot gesegelt.

Für das Mannschaftsegeln ist ein 470er und ab Juli ein Kielzugvogel vorhanden. Ein 420er oder vergleichbare Jolle ist in Planung

Das Training startet dafür um18:00h und dauert bis 19:30h

Nähere Infos sind immer donnerstags zu erhalten.

Zur Europe:

 

 

Bei der Europe - Jolle handelt es sich um eine sportliche Einmannjolle, die besonders bei Umsteigern, zum Beispiel aus dem Opti, beliebt ist. Aber Europes werden nicht nur von Jugendlichen gesegelt. Europesegler sind zwischen 14 und 80 Jahre alt. Ihr Gewicht sollte zwischen 45 - 80 kg betragen und die Größe kann zwischen 1,65 - 1,80 m liegen. Kurzum die Europe ist eine Jedermann Jolle. Besonders erfreulich ist ihr Gewicht. Komplett aufgetakelt wiegt das Boot nur 60 kg. Bei einer Länge von 3,35 Meter und einer Breite von 1,38 Meter lässt sie sich auch noch bequem transportieren. Möglichkeiten für den Transport gibt es viele. Ein Auto mit Dachgepäckträger reicht vollkommen. Will man es bequemer haben, so bietet sich ein Bootstrailer oder Änhänger an. Für den Transport von zwei Jollen kann man einen Anhänger mit einem Gestell versehen. So läßt sich der Anhänger jederzeit wieder in den Originalzustand versetzen.

Die Segeleigenschaften einer Europe lassen sich als unkompliziert, schnell und leicht händelbar beschreiben. Die körperliche Belastung beim Ausreiten ist nicht so extrem wie z.B. beim Laser. Durch vielseitige Trimmmöglichkeiten lernt man den richtigen Segeltrimm und das macht das Boot zu einer sehr guten Ausbildungsjolle.

Die Bauweise ist sehr robust und über die Ausrüstung lässt sich das Boot an den Segler anpassen. So gibt es z.B. Masten mit verschiedenen Biegekurven für Segler mit unterschiedlichem Gewicht.

Das Auf- und Abriggen des Bootes läßt sich bequem alleine durchführen, da es sich beim Mast fast ausschließlich um Carbon Masten handelt. Wanten und Saling gibt es nicht.

 

 

Zum Laser

 

 

Der Laser wurde 1970 vom Amerikaner Bruce Kirby als Einhand-Jolle entworfen. Primäre Zielsetzung war damals, ein Boot für die Freizeit zu entwerfen, deshalb auch der ursprüngliche Name „Freetime“. Der Name Laser wurde von einem kanadischen Studenten vorgeschlagen, weil er modern klingt.

Seine einfache Bauweise und die früher niedrigen Anschaffungskosten führten zu einer raschen Ausbreitung. Die Preise sind heute jedoch sehr hoch – hauptsächlich seit Zulassung zu den Olympischen Spielen. Ende des Jahres 2005 gab es geschätzte 189.000 Boote auf der Welt.

Der Laser ist eine strikte One-Design-Bootsklasse, das heißt es sind keine Veränderungen zulässig. Eine häufig beanstandete Veränderung war z. B. ein meist von Unkundigen in die Kunststoffkappe des Mastoberteils gebohrtes Loch zur Befestigung eines Verklickers.

Gefertigt wird der Laser, wie auch die Katamaranserie Dart von der Firma Performance Sailcraft Ltd. in England. Lizenznehmer gibt es in den USA, Australien und in Chile.

Rigg, Segel

Das Cat-getakelte Rigg des Lasers I besteht aus einem zweigeteilten Mast, wobei das im Durchmesser schwächere Oberteil in das Unterteil gesteckt wird. Das Segel besitzt (am Achterliek) zwei untere Segellatten und eine verkürzte obere. Zur Befestigung am Mast ist am Vorliek eine sogenannte Masttasche eingenäht, mit der das Segel einfach auf den Mast gefädelt wird. Für den Baum ist ein sehr einfacher Lümmelbeschlag, auf welchen der Baum nur gesteckt wird, vorhanden. Nach der Befestigung des Segels und des Baumniederholers am Baum wird die Steckverbindung nur noch auf Druck beansprucht. Das gesamte Rigg steht unverstagt und drehbar in einer Vertiefung, dem sog. Köcher des Rumpfes, eine Befestigung erfolgt durch die Cunningham, die Schot zum Bedienen des Segels sowie gegebenenfalls einer Mastsicherung.

Bei gleichem Rumpf gibt es für den Laser vier unterschiedliche Riggs. Davon sind jedoch nur drei zu offiziellen Regatten zugelassen. Dabei werden nur das Mastunterteil und das Segel ausgetauscht, alle anderen Teile des Bootes sind identisch. Dieses Prinzip wird „Formula Laser“ genannt. (Die Teilung des Mastes wurde vorgenommen, da eine Entwicklungsanforderung des Lasers der Transport auf dem Autodach war.)

  • Laser Standard: Rigg mit 7,06 m² Segelfläche – olympische Klasse seit 1996, 1996–2004 offen, ab 2008 Männer
  • Laser Radial: Rigg mit 5,7 m² Segelfläche – olympische Damen-Klasse ab 2008, In Deutschland Jugendmeisterschaftsklasse (männlich/weiblich) seit 1998. Der Laser Radial löste 2008 die Europe als olympische Klasse bei den Frauen ab.
  • Laser 4.7: Rigg mit 4,7 m² Segelfläche – seit 2006 Regattaklasse in Deutschland. Der 1971 eingeführte Laser 4.7 ist auf junge und leichtgewichtige Seglerinnen und Segler (50–65 kg) ausgerichtet und wird auch als Zwischenstufe zwischen dem Optimisten und dem Laser Standard oder Radial gesegelt.